Bode Quartett


Solisten des neuen barockorchester berlin haben sich zum Bode Quartett zusammengefunden. Das Quartett präsentiert Kammermusik in historischer Aufführungspraxis auf historischen Instrumenten.

Neues trifft auf Altes, Seltenes auf Bekanntes – das ist das Konzept des Bode Quartetts.

Das Motiv der Gegensätze spiegelt sich in der Vorliebe des Bode Quartetts für Kombinationen von selten aufgeführten Werken von zeitgenössischen Komponisten oder barocken Komponistinnen, die auf bekanntere Klassiker treffen.

Die Aufführung von Werken der Streichquartettliteratur in historischer Spielweise ist eine seltene Besonderheit auf den Konzertpodien. Das Bode Quartett arbeitet parallel auch mit modernem Instrumentarium und lotet die Möglichkeiten unterschiedlicher Spannung und Klangfarbe in seinem Repertoire aus.

 

 

Braunschweiger Zeitung vom 01.02.2016 

Das Bode-Quartett lieferte mit seiner kompromisslosen Sichtweise auf populäre Klassiker einen hochinteressanten Diskussionsbeitrag auf gemeinhin als enträtselt geltende Werke.
So
bleibt Klassik aktuell.


50 Jahre nach dem Prager Frühling – das aktuelle Programm 2018

„Zu lange haben wir im Dunkeln gelebt, treten wir ins Licht.“
―Alexander Dubcek

Mit dem Ausdruck “Prager Frühling” verbindet man vor allem eins: Sein gewaltsames Ende. Zum 50ten Jahrestag des Prager Frühlings und der Selbstverbrennung Jan Palachs, präsentiert das Bode Quartett die Musik Kurt Hauschilds, der sich in seinem achten Streichquartett intensiv mit diesem Thema auseinandersetzte.

Kurt Hauschild wurde 1933 in Berlin geboren und lebte im ehemaligen Ostsektor der Stadt . Er studierte zunächst Philosophie und wandte sich dann der Mathematik zu, welche er bis zum Jahre 1985 ausübte. Schon in seiner Jugendzeit musizierte und komponierte er, verbarg jedoch sein Schaffen bis zur Wende 1989 vor der Öffentlichkeit.
Seine Kompositionen schließen zwölf Streichquartette, neun Klaviersonaten sowie weitere Kammer- und Klaviermusik mit ein. Seine Vorbilder sind die Komponisten der Wiener Klassik. Der Komponierstil, den Hauschild verfolgt, ist Ausdruck seiner weltanschaulichen Position, die sich dem Geist der Aufklärung verpflichtet fühlt. Er komponiert ausschließlich tonal.

 

Aktuelle CD

Bode Quartett HauschildDas 8. Quartett ist das einzige Quartett Hauschilds, das einen konkreten Anlass hat: Die Selbstverbrennung Jan Palachs auf dem Wenzelsplatz in Prag nach der sowjetischen Invasion in die CSSR 1969. Die Hoffnungslosigkeit und Verzweifung der damaligen Zeit wollte Kurt Hauschild musikalisch ausdrücken.

Für 16,85 € + 2,80 € Verpackungs- und Versandkosten-pauschale können Sie die CD direkt bei uns erwerben.

Bestellungen bitte an: mip@music-in-progress.com

 



Anna Barbara Kastelewicz – Barockvioline

Anna-Barbara-Kastelewicz
Ihre musikalische Ausbildung als Violinistin erhielt Anna Barbara Kastelewicz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Professor Yfrah Neamen und im Zusatzstudium Barockvioline bei Rachel Podger. Ein weiterer Studienaufenthalt führte sie zu Professor Mauricio Fuks an die Indiana University in Bloomington/Indiana in den USA.

Sie gründete zwei Projektorchester, das neue barockorchester berlin und das neue konzertorchester berlin, die sie als künstlerische Leiterin und Konzertmeisterin selbst führt.

Als Solistin mit Orchester, aber auch mit einem Violin-Solo-Programm ist sie national und international gefragt. Kürzlich führten sie Konzertreisen nach Istanbul, Usbekistan und Afghanistan.

Auf Ihrer Barockvioline spielt Anna Barbara Kastelewicz Violin-Solo-Programme der klassischen Barockliteratur – von Früh- bis Hochbarock.

Als Solistin mit Orchester bringt sie mit Vorliebe die Concerti von Bach, Vivaldi und Nardini zur Aufführung.

Anna Barbara Kastelewicz arbeitet in verschiedenen kammermusikalischen Formationen.

Sie ist als Lehrbeauftragte an Hochschulen für Musik tätig. Intensiv widmet sie sich der Musikwissenschaft mit der Edition und Interpretation zeitgenössischer Komponisten.

Daniela Gubatz – Barockvioline

Daniela-GubatzStudium an der HfM “Hanns Eisler” Berlin bei Prof. W. Scholz und Prof. D. Batzdorf. Seit Beendigung des Studiums 2010 übt sie eine rege Konzerttätigkeit in verschiedenen Kammermusikformationen und als Orchestermusikerin aus. Sie war Stipendiatin des Interlochen Arts Camps in Michigan (USA), und dort Gewinnerin des Fine Arts Awards. Daniela ist Mitglied des Ensembles Musica Sequenza. Ihr Studium der historischen Aufführungspraxis bei Irmgard Huntgeburth an der UdK Berlin wird sie im Mai mit dem Master abschließen.

Stefano Macor – Barockviola

Stefano-MarcorStefano Macor wechselte nach anfänglichem Geigenunterricht, seiner Leidenschaft folgend, zur Bratsche. Er lernte bei Sabrina Brişcik, Prof. Emilio Poggioni (Cons-Milano) und Martin Fischer (BPhO). In mehreren musikalischen Formationen als Bratschist etabliert, übt er eine rege Orchestertätigkeit aus. Es ist ihm zudem ein besonderes Bedürfnis in der Kammermusik, im Austausch mit Anderen, die persönlichen Ausdrucksmöglichkeiten auszuloten. Er ist als freischaffender Musiker in Berlin tätig, leitet zwei Jugendorchester und unterrichtet Viiola und Violine an der Musikschule „Fanny Hensel“.

Dmitry Sokolov – Barockcello

Dmitry-SokolovDmitry Sokolov studierte am staatlichen St. Petersburger Konservatorium und schloss sein Diplom mit Auszeichnung ab. Schon als Student interessierte er sich für historische Aufführungspraxis. Als Gründungsmitglied von Musica Petropolitana gewann er  erste Preise bei Wettbewerben 1990 in Manchester und 1993 in Amsterdam. D. Sokolov hat bei renommierten Festivals in Europa und in der USA gespielt und gemeinsam mit namhaften Musikern wie Ph. Jaroussky, E. Kirkby, M. Chance und A. Liubimov Kammerkonzerte gegeben und Aufnahmen gemacht. Sokolov unterrichtete Barockcello und Kammermusik am staatlichen Tschaikowsky Konservatorium Moskau und leitete Meisterklassen in Russland, Deutschland, Schweden und in Großbritannien.

Laure Mourot – Traversflöte

laure_mourotLaure Mourot erhielt ihre Ausbildung mit der Querflöte bei Prof. Benoît Fromanger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Anschließend widmete sie sich dem Studium der Traversflöte bei Prof. Cristoph Huntgeburth an der Universität der Künste Berlin.

Sie unterrichtet Traversflöte an der Musikschule Lübeck und Querflöte und Kammermusik an der deutsch-französischen Musikschule und am Musikgymnasium Carl-Philipp-Emanuel-Bach in Berlin.

2007 gründete sie das Duo Flöte-Akkordeon „neu²“ mit dem sie zeitgenössische Kompositionen für diese ungewöhnliche Besetzung zur Aufführung bringt.

Sie ist Mitglied im „Bode Flöten-Quartett – Solisten des neuen barockorchesters berlin“.

Zeitlose Klassik des Streichquartetts: Vorläufer, Vollender und Reflektion

Maddalena Laura Lombardini Sirmen (1745 – 1818), Quartett Nr. 4
Kurt Hauschild (*1933), Streichquartett Nr. 2 (KHV-Nr. 2.3)
Juan Crisóstomo de Arriaga (1806-1826), Streichquartett Nr. 1 in d-moll
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Streichquartett KV 458 („Jagd-Quartett“)

lebhafte klassisch-romantische Konversationen zu viert

Wolfgang Amadeus Mozart, Streichquartett in G-Dur, KV 156 (134b)
Josef Haydn (1732-1809), Streichquartett in g-moll op. 74 Nr. 3 („Reiterquartett“)
Antonín Dvořák (1841-1904), Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96 („Amerikanisches“)

Sonnige Streichquartettkunst

Maddalena Laura Lombardini Sirmen, Quartett in G-Dur
Kurt Hauschild, Streichquartett Nr. 11 im Stile der Wiener Klassik
Josef Haydn, Streichquartett op. 20, Nr. 1 („Sonnenquartett“)

Wiener Klassik

Wolfgang Amadeus Mozart, Quartett in G-Dur
Kurt Hauschild, Quartett Nr. 12 im Stile der Wiener Klassik
Josef Haydn, Streichquartett op. 64, Nr. 5 („Lerchenquartett“)

Bode Quartett & guest: Laure Mourot, Traversflöte

Wolfgang Amadeus Mozart, Flötenquartett in G-Dur
Kurt Hauschild, Flötenquartett
Wolfgang Amadeus Mozart, Flötenquartett in D-Dur









Braunschweiger Zeitung vom 01.02.2016 

Das Bode-Quartett lieferte mit seiner kompromisslosen Sichtweise auf populäre Klassiker einen hochinteressanten Diskussionsbeitrag auf gemeinhin als enträtselt geltende Werke. So bleibt Klassik aktuell.