neues barockduo berlin


neues barockduo berlin

Seit 10 Jahren vereint die Musiker Anna Barbara Kastelewicz (Barockvioline/Violine) und Arno Schneider (Orgel/Cembalo) die gemeinsame Freude am Spiel auf barocken Instrumenten zum neuen barockduo berlin.

Gemeinsam erwecken sie die theatralische Musik des Frühbarock zum Leben und begeistern ihre Zuhörer mit einer ausdrucksstarken Interpretation. Spezialisiert haben sich die beiden Musiker vor allem auf die italienischen Meister.

Mit ihrer Spontanität, künstlerischer Versiertheit und ihrer Virtuosität ist das neue barockduo berlin nicht nur national, sondern auch international gefragt.

Aktuelles:

Die neue CD „Der Himmel lacht“ des Duos mit Sopranistin Margret Bahr wird in der CLASS:aktuell 2017/Nr.3 besprochen! Hier die Rezension:

CLASS:aktuell 2017/Nr. 3


Anna Barbara Kastelewicz – BarockviolineAnna-Barbara-Kastelewicz-2

Anna Barbara Kastelewicz arbeitet als Solistin, Kammermusikerin und Konzertmeisterin. Sie arbeitet in festen Ensembles, aber ebenso in spontanen Projekten. Mit Auftritten und Tourneen in Europa, Asien und Südamerika ist sie national und international präsent. Sie spielt Rundfunk-, Fernseh- und Tonträger-Aufnahmen ein.
Nach ihrem Studium in Berlin und London sammelte sie breite musikalische Erfahrung in verschiedenen klassischen Orchestern, wie im Konzerthausorchester Berlin und der Deutschen Oper am Rhein, sowie in der Arbeit unter Dirigenten, wie Kurt Masur und Lorin Maazel.
Ihr Repertoire reicht von Renaissance bis Moderne, einschließlich Musical und Jazz.
In ihrem Duo Kastelewicz Pronina widmet sie sich vornehmlich einem klassischen und romantischen Repertoire, mit Vorliebe den französischen Sonaten und Stücken um 1900. Mit ihrer Experimentierlust entwerfen sie vielseitige, bunte Programme von Barock bis Modern. Die verschiedenen Künste verbindet sie in ihren Konzerten gern miteinander und moderiert ihre Konzerte.
Die gebürtige Berlinerin lebt als freischaffende Künstlerin in Berlin.

Arno Schneider – Cembalo

Arno-SchneiderArno Schneider wuchs in der Orgelstadt Stade auf. Er studierte Kirchenmusik (in Stuttgart und Berlin) und Cembalo bei Christine Schornsheim in Leipzig.

Neben seiner Lehrtätigkeit an der UdK-Berlin konzertiert er regelmäßig mit zahlreichen bekannten Chören und Orchestern, den Berliner Philharmonikern, der NDR-Radiophilharmonie, der Staatskapelle Dresden, Ensemble Resonanz , Musica Fiata und anderen. Außerdem wirkte er bei CD-Produktionen des Deutschen Symphonie-Orchesters, des Rundfunk Sinfonieorchesters, des NDR, u.a. mit. Arno Schneider trat unter namhaften Dirigenten wie Giovanni Antonini, Kent Nagano, Vladimir Ashkenazy, Andrew Manze, Ton Koopman und Reinhard Goebel auf.

„Komponistinnen des Barock“

Zu vielen Zeiten wurde Kompositionen von Frauen wenig Beachtung geschenkt. Doch viele Komponistinnen haben wunderschöne Musik geschaffen. Lange waren die Kompositionen „unentdeckt“. In diesem Konzertprogramm werden Werke von Komponistinnen vorgestelllt – jede Frau und jedes Werk mit einer eigenen Geschichte.

Die Besetzung Violine-Cembalo kann um die selten zu hörenden Viola da Gamba erweitert werden.

Elisabeth Jaquette de la Guerre: Sonata I
Isabella Leonarda: Sonate Nr. 12 op. 16
Marin Marais: La Sonnerie de Ste. Geneviève du Mont-de-Paris
Anna di Venezia: Sonate für Flöte III (B)
Antonio Bertali: Ciacona


„Wettstreit vierer Nationen“

Das musikalische Europa der Barockzeit

Im Programm konkurrieren die vier großen Musik-Nationen der Barockzeit miteinander: Italien, England, Frankreich und Deutschland.
Das Programm zeigt musikalische Stile in unterschiedlichen nationalen Klangfarben. Die europäische Vielfalt wird deutlich.
Ground, Passacaglia, Chiaconne – mit melodiösem, gleichschwingendem Bass in wunderschönen Harmonien mit virtuosen und spielerischen Verzierungen der Violine.

Italien

Giovanni Antonio Pandolfi Mealli: Sonata Quarta „La Biancuccia“, op. 4 Nr. 4
Antonio Bertali: Ciacona

England

John Bull: Galliarda to my Lord Lumley´s Paven
George Tollit (Tollet): A Division on a Ground

Frankreich

François Couperin: Premier Concert aus den „Concerts Royaux“
Marin Marais: Sonnerie de Ste. Geneviève du Mont-de-Paris

Deutschland/Österreich

Heinrich Ignaz Franz Biber: Passacaglia
Johann Sebastian Bach: Violinsonate G-Dur, BWV 1021

 

 


mit:

Margret Bahr – Sopran

Arno-SchneiderMargret Bahr studierte bei Professor Adele Stolte privat Gesang. Zurzeit arbeitet sie mit der Sopranistin Doerthe Maria Sandmann.
Bereits im Kinderchor der Singakademie Potsdam wurde Margret Bahr solistisch von Gabriele Tschache gefördert. Sie besuchte eine Spezialklasse für Musik und studierte Schulmusik an der Universität Greifswald, im Fach Gesang bei Armgart Grüner. Außerdem schloss sie an der Freien Universität Berlin ein Germanistikstudium ab und war als Literaturwissenschaftlerin tätig.
Margret Bahr lebt als freischaffende Sopranistin in Berlin und ist Solistin in Konzerten und Oratorien. Mit kammermusikalischer Besetzung tritt sie im In- und Ausland auf und stellt für diese Konzerte ausgefallene Programme zusammen.

Zwischen Himmel und Erde – Werke von Fr. Tunder, J. Rosenmüller, G. Ph. Telemann u. a.
Welt und Himmel gelten im barocken Zeitalter als unzertrennlich miteinander verbunden. Den Alltagsnöten wird tröstend die ewigwährende Harmonie des Paradieses gegenübergestellt. Auf besondere Weise gelingt es der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, ein Fenster zu diesem Himmel zu öffnen.

„Ich bin vergnügt“ – Sehnsucht, Trost und Überschwang Werke von A. Caldara, J. S. Bach, G. Ph. Telemann u. a.
Musik kann trösten, Ausdruck großer Freude sein, aber uns auch wünschen und träumen lassen. Diese vielfältigen Möglichkeiten der Musik, zu gestalten und zu berühren, möchten die Berliner Musiker Margret Bahr (Sopran), Anna Barbara Kastelewicz (Violine) und Arno Schneider (Orgel) in ihrem Programm einfangen. Mit Empathie und Temperament präsentieren sie ausgefallene aber auch bekannte Kompositionen der Barockzeit.

Weitere Programme:

Kammermusikalische Reise durch das barocke Europa
(Werke von A. Campra, J. H. Roman, A. Caldara, H. Schmelzer, G. Ph. Telemann u. a.)

„Umschlinget uns, ihr sanften Friedensbande“
(Werke von G. F. Händel, G. Ph. Telemann, A. Vivaldi, J. S. Bach u. a.)

„O dulcis virgo“ – Marienverehrung in der Musik
(Werke von Fr. Cavalli, F. S. I. Hagerer, W. A. Mozart, Th. Dubois u. a.)

„Stabat mater“ – Musik zur Passion
(Werke von G. F. Sances, J. Rosenmüller, J. S. Bach, Fr. Couperin u. a.)

„Christ lag in Todesbanden“ – Musik in der Osterzeit
(Werke von Ph. F. Böddecker, B. Biechteler, B. Czernohorsky, J. S. Bach u. a.)

„Schmückt das frohe Fest mit Maien“ – Pfingstkonzert
(Werke von G. F. Händel, G. Ph. Telemann, P. Hainlein u. a.)

„Jetzt auf Erden woll´t fröhlich werden“ – Musik zur Advents- und Weihnachtszeit
(Werke von N. Monferrato, J. V. Rathgeber, G. J. Hahn, G. F. Händel u. a.)